Historie
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                           Die Geschichtlichen Schwimmereignisse und die Entwicklung des Schwimm Vereinswesens.

Archiviert und dokumentiert von Fritz Helbert, Homepage Realisation: Wilfried Schreiber

 Historische Geschichte von 1785 bis heute


 

 

Das Studium historischer Sportbücher  vermittelt dem geneigten Leser dass das Schwimmen zum ältesten Brauchtum der Menschen gehört. So verband man damit nicht nur lebensnotwendigen Nutzen sondern erkannte schon früh den medizinischen und pädagogischen Zweck.


 

 

1785 -

 Guts Muths, als bedeutendster Schwimmpädagoge der Geschichte wird als der Stammvater des deutschen Schwimm Unterrichts angesehen. Neben Brust-, Rücken- und Seitentechnik lehrte er das Springen, Tauchen, Wassertreten und Kleiderschwimmen. 

Damalige Hilfsmittel wie Schwimmblasen, Korkgürtel u.s.w. lehnte Guts Muths strikt ab, entwarf aber die den meisten von uns noch bekannte „Angel“, mit deren Hilfe der Schwimmlehrer vom Beckenrand aus den

Unterricht erteilen konnte.

 

 

 

 

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1810 -

Von einigen Einschränkungen abgesehen, nahm der Schwimmsport raschen Aufschwung und so kam es bereits zu ersten Höchstleistungen durch Georg Byron, der am 3. Mai 1810 die Meeresenge der Dardanellen bezwang.

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1817 -

wurde Guts Muths Lehrmethode von Pfuel erweitert, indem er die Trockenübungen durch Geräte, wie z. B. Gurte oder Hocker erweiterte.

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1871-

 Gründung der Wittener Bade – Gesellschaft.

 

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1875 -

E. Dick der als erster Mensch den Ärmelkanal von Dover nach Calais bei 16 Grad Wassertemperatur in 21 ¾ Stunden durchquerte.

In dieser Zeit entstanden die ersten schwimmerischen Vereinigungen, denen später zahlreiche sportliche Vergleiche folgten.

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1876

Eröffnung der Ruhr – Badeanstalt zwischen Wetter- und Uferstraße in Witten   

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1884

Kaiser Wilhelm II zählt gerade 25 Jahre, während die SPD um das Überleben kämpft, denn der fast siebzig jährige Otto von Bismarck versucht nun schon sechs Jahre diese zu zerschlagen. Südwestafrika wird unter „Deutschen Schutz“ gestellt und in Paris denkt wohl noch niemand an den Eifelturm und Witten, die Stadt an der Ruhr darf schon annähernd 60 Jahre stolz auf die Verleihung seiner Stadtrechte zurückblicken.

 Die Ruhrbrücke in Bommern ist immerhin schon vor drei Jahren ( 1881 ) dem Verkehr übergeben worden, doch das Fernsprechamt wird erst 1886 errichtet und 1899 konnten alle Wittener elektrischen Strom beziehen. 

Am Abend des 27. August 1884 treffen sich 9 Wittener Bürger im Hotel Klein und diskutieren über Möglichkeiten, größere Kreise für das Schwimmen zu interessieren.

Man kannte sich vom Besuch der Ruhr – Badeanstalt welche 1876 eröffnet wurde und der 1871 gegründeten Wittener Bade – Gesellschaft gehörte. 

An jenem denkwürdigen Abend wurde der Schwimm – Club 1884 gegründet und war hiermit die 5. Vereinigung seiner Art in Deutschland nach den Städten Berlin, Hamburg, Leipzig und Elberfeld ( heute Wuppertal E. ) 

  

Dem am 27. August gewählten 1. Vorstand gehörten u.A. 

  • H. Leye als Vorsitzender
  • C. Lindgens als Schriftführer sowie die Herren Bahner, Patzsch und Wasmuth als Beisitzer an.

Die Richtigkeit dieser Sache bewies nicht nur die Euphorie, in deren Stimmung bereits nach zehn Tagen 78 Mitglieder dem Club angehörten. Auch in anderen Städten erfuhr das Schwimmen großen Zuspruch, so sind 1889 bereits 32 deutsche Schwimmvereine zu verzeichnen.

 

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1885 -

Die ersten Wettkämpfe mit Beteiligung des SC Witten konnten bereits in diesem Jahr verzeichnet werden. Das der SCW auch in sportlicher Hinsicht zu guten Leistungen fähig war zeigte das Ergebnis des Schwimmfestes in Essen am 13.9.1885 bei dem H. Leye das 120 m Schnellschwimmen in der Zeit von 2:12 Minuten gewann und W. Voß in der selben Disziplin Zweiter wurde.

 Das erste Schwimmfest in Witten fand am 15. Juli 1885 an der Ruhr statt und fand soviel Resonanz, das die, jedes Jahr ausgetragenen Wettkämpfe Tausende von schwimm Begeisterten Zuschauern in die Ruhrwiesen zog.

 An dieser Stelle sei einiges zu den damaligen Wettkämpfen gesagt:

Eine Wettkampfordnung und einheitliche Bahnlängen, wie wir sie heute kennen, gab es noch nicht. Die Länge der zu schwimmenden Strecken richtete sich nach den örtlichen Gegebenheiten. Die einzelnen Disziplinen, in die sich die Wettkämpfe gliederten wurden je nach Alter und Geschlecht getrennt ausgeführt, so das im Idealfall jeder Teilnehmer zehn Einzelwettkämpfe durchzuführen hatte: 

  1. Reigenschwimmen ( mit dem heutigen Kunstschwimmen zu vergleichen )
  2. Stafettenschwimmen ( vergleichbar mit den heutigen Staffeln )
    • Bruststafette
    • Rückenstafette
    • Kraulstafette
    • Lagen ( ..da man Schmetterling, heute Delfin genannt, noch nicht kannte, schwamm man Brust 2x, Rücken 1x, Kraul 1x )
  1. Schnellschwimmen ( kurze Strecke )
  2. Hauptschwimmen ( lange Strecke )
  3. Zweikampf ( bestand aus einer Schwimmstrecke und 2 Sprüngen )
  4. Mehrkampf  ( Tauchen, 2 Sprünge, eine Schwimmstrecke.
  5. Springen ( Erstspringen 2 Sprünge, Hauptspringen 4 Sprünge. )
  6. Tauchen ( Streckentauchen, Tellertauchen )
  7. Kleiderschwimmen   
  8. Schwellstaffel ( 20m, 40m, 60m, 40m, 20m. )

 

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1886

Der im Juli, in Berlin gegründete „ Deutsche Schwimm Verband „ verfolgte die rein sportlich, leistungsorientierte Linie des Schwimmens und konnte in seinen Anfangsjahren im Westen Deutschlands nur spärlich Fuß fassen so suchte der SCW 84 zur Jahreswende Anschluss an den 1894 in Hagen gegründeten „Rheinisch-Westfälischen-Schwimmbund“, welcher sich aus elf Vereinen rekrutierte, die für die Förderung des Schwimmens auf volkstümlicher Grundlage eintraten.

 

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1894

Gründung des „Rheinisch – Westfälischen – Schwimmbundes“ in Hagen

 

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1900

Das erste Bundes Schwimmfest des  „Rheinisch – Westfälischen – Schwimmbundes“ fand am 22. Juli in Witten  statt. An den Vorführungen beteiligten sich 13 Vereine und zeigten folgende Kämpfe:

·         Gemeinschaftlicher Reigen, geschwommen von 96 Mitgliedern aller Vereine. Vereinsschwimmen, Vereinsspringen, Gruppenspringen und Mehrkampf der Jugendabteilungen. Mehrkampf der Männerabteilungen, Stafetten Schwimmen.

 

       

Quelle: Wittener Volkszeitung vom 21. Juli 1900

3. Bundesschwimmfest > Festordnung

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1902 –

Am 16. März vereinigte sich der  „Rheinisch – Westfälischen – Schwimmbund“ mit der „Deutschen Schwimmerschaft“, die aus dem „Verband westdeutscher  Schwimmer“ hervorging, der im Bergischen Land für Volkstümlichkeit des Schwimmsports wirkte, zur „Deutschen Schwimmerschaft“ deren Prinzipien es entsprach, als Ehrung den Siegern einen Ehrenkranz zu überreichen. Im Gegensatz dazu stand der DSV, in welchem Ehrenpreise und Medaillen als Ansporn dienten.

 

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1904 –

Bei dem am 22. August in Witten abgehaltenen Schwimmfest zum zwanzig – jährigen Bestehen des Clubs konnte neben der Schülerriege zum ersten mal die komplette Jugendabteilung der Öffentlichkeit vorgestellt werden. In dieser Zeit liegen auch die Ansätze, der Schuljugend planmäßigen Schwimmunterricht zu erteilen.

 

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1906

Ausgehend vom 27. Magistrats Beschluss am 5. Januar wurden von einer Anzahl Städte,  aus Anlass der am 27. Februar 1906 stattfindenden Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares ( welches laut Erlass des Ministers des Innern nicht geneigt ist, Geschenke anzunehmen ) größere Geldbeträge zu gemeinnützigen oder wohltätigen Zwecken bewilligt.  

So beschloss das Kollegium, einen Betrag von 20.000,- Mark als Grundstock zur Gründung einer Volksbadeanstalt zu stiften. Da sich aber die Baukosten mit rund 320.000,- M veranschlagten, war man auf die Hilfe finanzstarker Wittener Bürger angewiesen, die anscheinend der Sache wohl gesonnen gegenüber standen. So weiß der Chronist von großzügigen Spenden u.A. des Kommerzienrates Rüping zu berichten, der durch die Bereitstellung von 50.000,- M den Bau mit ermöglichte, sowie ein Darlehen der Sparkasse zur restlichen Finanzierung beitrug.

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Dezember 1906: Infolge der Roburit Explosion  bricht der Damm der Steinbach Talsperre an der Herdecker Straße, kaum vier Jahre nach der Eröffnung am 1. Januar 1903. Die ausbrechenden Wassermassen richten nicht unerhebliche Schäden an, so dass man einem neuen Unglück vorbeugend vom Wiederaufbau absah. In den folgenden Jahren lag alles verödet da, bis die Arbeiten zum neuen Schwimmbad begannen. Am 19. August 1928 findet die Eröffnung des Annener Freibades statt.

     

1906 explodierte in Witten, direkt an der Stadtgrenze zu Annen, die Roburit-Sicherheitssprengstofffabrik, wobei 41 Menschen zu Tode kamen. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten dehnte sich die enorme Druckwelle insbesondere auf Annen aus, so dass dort die Schäden an Gebäuden und Hausrat weit höher waren als in Witten. Die Sachschäden wurden auf rund 2,5 Millionen Mark geschätzt. Staatliche Wiederaufbauhilfen wurden nicht gezahlt, auch lehnten die Feuerversicherungen Entschädigungen ab. Durch Spendensammlungen konnte rund ein Sechstel der Sachschäden vergütet werden. 

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 1911 –

Am 15. August fand die Eröffnung des Hallenbades unter gemeinsamer Teilnahme des SCW und SVW statt. Die Presse wusste lakonisch von einer Eröffnung durch „Max und Moritz“ zu berichten, wobei Fabrikant Max Lohmann sowie Finanzdezernent Moritz Hauf diesem Wortspiel Pate standen.

    

 

Witten kann für sich in Anspruch nehmen, schon frühzeitig im Vergleich zu anderen Städten ein Hallenbad gebaut zu haben. Neben dem 20 Meter langen Schwimmbecken konnte man mit 17 Wannen- und zehn Brausebäder, je ein Licht, Moor-, Warmluft- und Dampfbad, sowie einen Massageraum nebst acht Ruheräumen aufweisen.

 Aus der Breitenarbeit des Vereins bildeten sich auch Spitzenschwimmer heraus. So wurde W. Stein in diesem Jahr bei den Deutschen Meisterschaften Sieger im 100 m Brustschwimmen in der Zeit von 93 Sekunden und Zweiter im 100 m Rückenschwimmen mit 98 sek. Ferner konnte er im selben Jahr den deutschen Heeresmeister Titel erringen.

Bei den Militär Meisterschaften in Brüssel zeigte G. Hoffmann als zweiter Sieger im Mehrkampf sein Können, das er in Lüttich, ( Belgien ) mit einem zweiten Platz im Kunstspringen erneut unter Beweis stellte.

 

 Weitere Siege in Einzel- und Stafetten Wettkämpfen mit Erst- bis Drittplatzierungen der Jahre 1904 bis 1914 zeigt folgende Tabelle:

 

Jahr

Gold

Silber

Bronze

Sonstige

Gesamt

1904

5

3

5

12

25

1905

6

6

3

17

32

1906

5

5

3

24

37

1907

8

4

2

-

14

1908

3

7

3

11

27

1909

11

3

6

-

20

1910

7

7

6

20

40

1911

14

7

6

9

36

1912

16

6

7

14

43

1913

8

6

6

21

41

1914

2

1

1

5

9

  

Die erfolgreichsten Schwimmer aus diesen Jahren waren: 

W. Bungert, M Kirchhoff, E. Schemmann, P. Echterhoff, O. Korfmann, F. Schröder, O. und W. Füßmann, E. Lischke, W. Stein, A. Götteng, E. Lückemeyer, K. Zeppenfeld, G. Hoffmann und H. Marks.

 

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1917

Der „Deutsche Reichs Ausschuss für Leibesübungen“ bildet die Dachorganisation für Turnen und Sport; mit 43 Stamm- und einer größeren Anzahl von Anschlussverbänden.

 

 

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1919

Die erfreuliche Aufwärtsentwicklung der Wittener Schwimmer wurde durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges jäh unterbrochen, so dass erst in diesem Jahr die Arbeit für den Schwimmsport wieder aufgenommen werden konnte.

 So lud der SC –handschriftlich- seine Mitglieder für Donnerstag den 8. Mai ( 1919 ) abends von 19:00 bis 20:00 Uhr zum ersten Übungsabend nach dem Krieg in`s städtische Hallenbad ein. Der Einzelbadepreis betrug 25 Pfennig.

 Im selben Jahr am 25. Juni erfolgte nach fast zehnjähriger Verhandlungsdauer die Vereinigung der „Deutschen Schwimmerschaft“ mit dem DSV, nachdem bereits im Jahr 1915 die Deutsche Schwimmerschaft als Kreis 10 dem DSV beigetreten war, aber eine selbständige Körperschaft blieb.

 Dem Chronisten sei an dieser Stelle gestattet, ein Kuriosum der damaligen Zeit zu erwähnen:

 Einige Vereine wollten sich mit dieser Regelung nicht abfinden, weshalb sie kurze Zeit später aus dem DSV wieder austraten.

Gedenken an die  Wittener Kameraden welche ihr Leben im Weltkrieg 1914 - 1918 gelassen haben.

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1920

In Aachen schloss man sich erneut zu einer „Deutschen Schwimmerschaft“ (DSS) zusammen, welche in kürzester Zeit 18.000 Mitglieder gewinnen konnte und in enger Verbundenheit zur „Deutschen Turnerschaft“ ( DT ) stand, die sich durch andere sportidealistische Vorstellungen im Gegensatz zum DSV befand.  

In den folgenden Jahren trug dann die „ DT „ eigene Schwimm Meisterschaften aus, so dass es in dieser Zeit jeweils zwei deutsche Meister in den verschiedensten Disziplinen gab; den Meister des DSV und den der „DT“. Die Spannungen zwischen den beiden Verbänden dauerten bis 1930 an.

   

 

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1921 –

Großer Idealismus zeigte sich bei alten und jungen Wittener Schwimmkameraden, als es in den Nachkriegsjahren galt, den Sport und das Vereinsleben wieder auszubauen.

   

  So stellten sich in den "Zwanzigern " des vorigen Jahrhunderts die Ausschreibungen dar.

Man beachte das strengste Rauchverbot bei "polizeilicher Strafe"

 20. Juni 1921 Bericht des Deutschen Schwimmerblattes zum Damenschwimmverein "Ruhrtgold" Witten.

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1922 -

 Inzwischen zeigte sich bereits die gelungene Aufbauarbeit als der SVW 09 von 13 teilgenommenen Wettkämpfen 33 mal als Sieger vom Platz ging und der SCW 84 28 erste Ränge erreichen konnte.

Der Deutsche Schwimmverband veröffentliche offizielle Nachrichten mittlerweile im "alleinigen Amtsblatt"

Zum Beispiel:

Deutsches Schwimmerblatt vom 20. September 1922: Ausschreibung des SCW 1884 e.V.

  

Dem interessierten Leser sei noch zur Kenntnis gebracht, dass 1922 die Eingemeindung Rüdinghausens nach Annen erfolgte und nunmehr folgende Ortsteile zur Gemeinde gehörten: 

Alt – Annen, Wullen, Erlen, Tiefendorf, Bebbelsdorf, Ardey, Borbach, Rüdinghausen, Brunebeck und Schnee mit zusammen 18.000 Einwohnern.

 

 

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1923

Nachdem sich die beiden Wittener Schwimmvereine ebenfalls der neu gegründeten „DSS“ anschlossen, erfolgte der endgültige Übertritt des SCW zum DSV, wogegen der SV 09 der „Deutschen Turnerschaft“ treu blieb.

Im Zuge der Ruhrgebietsannexion französischer und belgischer Truppen erwuchsen der Bevölkerung neue Lasten und Beschwernisse; ebenso dem Wittener Schwimmsport, als die am 15. Januar 1923 in Witten einrückenden Franzosen das Hallenbad beanspruchten.

 Auch die Ruhr Badeanstalt musste aus Gründen der wirtschaftlichen Absperrung des Ruhrgebietes geschlossen werden.

 

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1924

Im Sommer wird die Ruhr Badeanstalt wieder zur Benutzung frei gegeben, allerdings unter erheblichen Einschränkungen.

 Am 6. September findet das 40jährige Stiftungsfest mit Feierlichkeiten  des SC im Saal des Parkhauses Hohenstein statt.

Bericht in der Club Zeitung des SC 1884 e.V.

     

 

Am 7. September fand in der soeben wiedereröffneten Ruhr Badeanstalt ein im Rahmen des Festprogrammes ausgetragener Vergleichs Wettkampf mit den „Blau-Weißen“ aus Bochum statt.

 

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1925

Die Besetzung durch die Franzosen wies insofern noch nachteilige Rückschläge für SC und SV auf, da sämtliches vereinseigenes Material aus dem Stadtbad „verschwand“. Später bekam man zwar einiges zurück, was sich aber als gänzlich unbrauchbar erwies.

Wenn es den Vereinen, denen fast eineinhalb Jahre jede Möglichkeit des Trainings genommen war, trotzdem gelang, bei den wenigen Wettkämpfen, an welchen sie in der Zwischenzeit teilnehmen konnten, verhältnismäßig gut abzuschneiden, bewies –nicht nur- das aufs Neue, das die Idee der ersten Stunde, der Vereinsgedanke, in der Lage war, allen widrigen Umständen zu trotzen.

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1926 –

Nach gründlicher Überholung konnte das städtische Hallenbad wieder seine Pforten öffnen.

 

·         Die Damenmannschaft des SVW 09 wird Gaumeister im Figurenlegen

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Die Gemeindevertretung beschließt „ die Herstellung eines Freibades mit den dazugehörigen Anlagen eines Licht- und Luftbades“ an der Herdecker Straße. 

Als Standort war die Stelle der ehemaligen „Steinbach Talsperre“ vorgesehen. Nur noch wenige Wittener werden sich an das als Ausflugsort gedachte Projekt erinnern können, zumal der Damm bereits im Dezember 1906 in Folge der Roburit Explosion brach.

 

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1928 -  

Eröffnung des Annener  Freibades am 19. August

 

    ...vergrößern    Das Freibad heute

 

Dem Publikum präsentierte sich ein 75 Meter x 20 Meter Becken, wobei die eigentliche Länge des Schwimmbeckens 50 Meter betrug, da das Gesamtbecken auf dieser Länge durch eine 1,70 Meter breite Startbrücke geteilt war und den übrigen Teil als Schwimm Lehrbecken oder Badebecken vorsah. Ferner bestanden Sprungmöglichkeiten an der Stirnseite mit 1 m und 3 m Sprungbrettern sowie einer 5 Meter hohen Plattform.

 

Schwimmsportlich bot der Eröffnungstag großartiges.  

Fast ein Dutzend Olympia Teilnehmer der IX Spiele von Amsterdam ( 28.7 – 12.8.1928) gaben sich ein Stelldichein bei dieser Veranstaltung; u.a. Erich Rademacher (Silbermedaillengewinner 200 m Brust); Reni Erkens (Deutsche Meisterin 100 m Freistil 1926-1930), Heinz Plumanns (Deutscher Meister Kunst- und Turmspringen 1929 bzw. 1928-1930); Ernst Küppers (Deutscher Meister 100 m Rücken 1926-1933) und die Wasserball Mannschaft von Hellas Magdeburg, oftmals Deutscher Meister 1924-1931, aus deren Reihen sich das Gros der Goldmedaillen Mannschaft von Amsterdam rekrutierte, u.A. Ete und Aki Rademacher, Amann, Beneke, und Cordes.  

Dieses Klasse Feld bestach durch Leistung und stellte für den Schwimmsport Werbung ersten Ranges dar.

Nach Berichten älterer Mitbürger fand die eigentliche Einweihung des Beckens jedoch erst mit dem Sprung des damaligen Schwimmmeisters Wellerdick statt, der zusammen mit seiner Frau, in voller Montur, kopfüber vom 3 Meter Brett in`s Wasser sprang. 

Die Herrenmannschaft des SVW erringt in Wetter den Wanderpreis der Banner Wettkämpfe, der nach dreimaliger erfolgreicher Verteidigung in deren Besitz übergeht.

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H. Bennecken ( SCW 84 ) wird über 100 m Brust Gaumeister und belegt im selben Jahr bei den Westdeutschen Meisterschaften über 200 m Brust den 3. Platz.

 

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1929

Die Jugendmannschaft des SCW wird Gaumeister

Der Schwimmverein 09 feiert am 26. und 27. Oktober sein 20. jähriges Bestehen und kann 32 Vereine im Wittener Hallenbad begrüßen. 

 

 

 

Zeitungsartikel zum Fest

Die Presse: Bericht im Wittener Tageblatt vom 17. September 1929

Der Schwimmer: Bericht im Amtsblatt des deutschen Schwimmverbandes

Ehrenerweisung an die gefallenen Kameraden des WK I

Zeitgeschichtlich nähern wir uns dem Ende der „goldenen Zwanziger“, deren letztes Jahr alles andere als rosige Aussichten versprach.

Die New Yorker Börse hatte ihren spektakulären „Schwarzen Freitag“ am 25.Oktober zu verzeichnen, der u.A.zur Weltwirtschaftskrise führte und eine Ära der Depression einleitete. So sinkt die Industrieproduktion in den Jahren 1929 – 1932 um über 50 Prozent. Konkurse, Preiszerfall, Arbeitslosigkeit und Bankzusammenbrüche sind die Folgen. Die Arbeitslosen Zahlen in Deutschland steigen von einer Million im Juli 1928 auf über sechs Millionen 1932; Diese Auswirkungen konnten auch im Vereinsgefüge beobachtet werden.  Sinkende Mitgliederzahlen, verbunden mit geringeren Einnahmen ließen den Etat merklich schrumpfen.

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1930

Die Jugendmannschaft des SCW zählt zur Spitze Westdeutschlands und wird mit 18 Siegen, 6 Niederlagen und drei Unentschieden Gaumeister.

Vom 07. bis 12. April unternehmen die Wasserballspieler des Clubs eine Wettkampfreise durch das Rheinland mit Aufenthalten in Duisburg, Düsseldorf, Köln, Bonn und Remscheid; in den fünf ausgetragenen Spielen verließ man nur einmal als Verlierer das Wasser. 

Am 27. April weilte der W.A.C. Wien in Witten. Nach spannenden Kämpfen wurde der Mannschaft des Österreichischen Wasserball Meisters ein Remis abgetrotzt.

   

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1931

 In der Jugendmannschaft können kaum Erfolge verbucht werden, da viele in die Herrenmannschaft überwechseln müssen. Hier jedoch fehlt jedwedes Mannschaftsgefüge.

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1932

Die Jugend- u. Herrenmannschaft des SCW kann wieder an alte Leistungen anknüpfen. Bei einem direkten Vergleich gegen den SVW sind beide Mannschaften erfolgreich.

Die Sportler des S.V. Zian Den Haag konnten als Gäste am 11. August in der Ruhrstadt begrüßt werden. Bei diesem Clubkampf gab es allerdings für die Wittener Schwimmer nichts zu gewinnen.

 Bewegte Zeiten standen bevor, nicht nur politisch, auch auf Verbandsebene erfolgten „strukturelle Maßnahmen“.

   

Ordnung muss sein und so verordnet der preußische Minister des Inneren

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1933 –

Mit Hilfe des Ermächtigungs Gesetzes vom 23. März wird Hans von Tschammer und Osten als Reichskommissar zur Neuordnung des deutschen Sports eingesetzt. Dieser entschied sich zur Auflösung aller Verbände und deren Umformung in einen zentralen Bund. Siehe 1934

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1934

Am 30. Januar proklamierte von Tschammer und Osten den deutschen Reichsbund für Leibesübungen ( DRL ) einer zentral geleiteten Vereinigung der Fachverbände.

Für alle Sportarten bestand nun nur noch jeweils ein Fachverband ( Fachamt ). Regional wurde die Organisation den Gliederungen des Reiches ( Gau – Bezirk – Kreis ) angeglichen.

Der DSV, ihm gehörte der Schwimm Club an, ging zusammen mir der DLRG als „Fachamt Schwimmen“ im DRL auf.

Am 27. August d.J. konnte der Schwimm – Club auf ein halbes Jahrhundert seines Bestehens zurückblicken.

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Das schreibt die Presse

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1935

 P.G. Höhle wird in der Zeit von 1:03,1 über 100 m Kraul bester westfälischer Freistil Schwimmer

Nach der „Selbstauflösung“ der deutschen Turnerschaft, zu ihr zählte der Schwimm – Verein, war der vorläufig letzte Schritt, ein „Volk in Leibesübungen“ zu schaffen, getan. 

In der Folgezeit durchlebten die Wittener Schwimmer Höhen und Tiefen. Vereininterne Probleme löste die schrittweise vorgenommene Eingliederung der Jugendlichen in die „HJ“ ( Hitlerjugend ) aus, die ihrerseits Wettkämpfe organisierte. Ferner konnten SA- (Sturmabteilung)  und SS ( Schutz Staffel ) – Angehörige nur noch mit ausdrücklicher Genehmigung für ihren Verein starten, was sehr oft dazu führte, das diese „schwimmwilligen“ Mitglieder unter einem Pseudonym antraten.

   

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1936

P.G. Höhle kann sich über 100 m Freistil auf 1:02,2 verbessern und ist somit neuer Westfalenmeister.

H. Ruhfus gehört mit einer Zeit von 1:13,0 über 100 m Rücken der Olympia Kernmannschaft an.

 Die Unermüdlichkeit der Arbeit bewies unter anderem das „gebietsoffene Wettschwimmen“ am 27. September im Stadtbad, welches anlässlich des 25-jährigen Bestehens der städtischen Badeanstalt abgehalten wurde. 30 Vereine meldeten zu dieser Veranstaltung und die dabei erzielten Leistungen boten hervorragenden Sport.  

Herausragend zeigte sich der gerade einmal 16-jährige Wittener Paul – Günther Höhle, der mit 1:02,2 über die 100 Meter Kraulstrecke zweitschnellster Schwimmer seiner Klasse in Deutschland war. 

Eine wirkliche Sensation stellte das von langer Hand vorbereitete „ Engländer Schwimmfest „ dar. Die Organisation dieses Treffens übernahm der „Ring zur Förderung Deutsch – Englischer Freundschaft“, dessen Geschäftsstelle sich in Wetter an der Ruhr befand.

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1937

P.G. Höhle wird bei den deutschen Jugendmeisterschaften Zweiter über 100 m Freistil und 100 m Brustschwimmen der Männer und siegt bei den Gaumeisterschaften mit 100 m und 200 m Freistil.

Nachdem das „Gaufachamt für Schwimmen“ den Wunsch geäußert hatte, eine Arbeitsgemeinschaft beider Vereine möge die Veranstaltung ausrichten, war es am Donnerstag, dem 12. August soweit.

The Shivers Swimming Club Brighton ( SWIMMING) and Hove-Sussex England stellte sich dem SC Witten 84.

Dem Schwimmfest mangelte es auch in den Tagen danach nicht an aufgeregtem Gesprächsstoff:

 

 

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1938

Oskar Rüßler erringt den westfälischen Jugend Meistertitel über 100 m Freistil und gehört ab 1939 der westfälischen Jugend Wasserball Mannschaft an.

Im Rahmen der „Großen Mannschafts Prüfung“ des Gaus IX im Freibad Rote Erde stellte der SC Witten 84 am 4. September noch einmal sein Können unter Beweis.

  Club Vierkampf

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1939

Bei der westfälischen Wasserballmeisterschaft erringt der SVW den 2. Platz

Mit der Umbenennung des „DRL“ (Deutscher Reichsbund für Leibesübungen) in den „Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen“ (Lt. Führer-Erlass) wurde dieser zu einer von der Partei betreuten und ihr unterstellten Organisation.

Zunehmend schwieriger gestaltete sich die Arbeit im Verein. Nach Ausbruch des II. Weltkrieges am 1. September war den Wittener Schwimmern nur noch sporadisch die Teilnahme an Wettkämpfen möglich, zumal die meisten der aktiven Mitglieder im Arbeits- oder Heeresdienst verpflichtet waren. Um ihren Übungsbetrieb aufrecht erhalten zu können hielten von nun an beide Schwimmvereine gemeinsame Trainingsstunden ab.

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1940

 Der SCW wird westfälischer Vize – Wasserballmeister

 

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1944 -

Schwere Luftangriffe am 12. Dezember und 19. März 1945 verwandeln die Stadt Witten in ein Trümmermeer. Der in der letzten Kampfphase einsetzende Artilleriebeschuss besiegelte das Schicksal der Bevölkerung, die große Verluste hatte hinnehmen müssen.

 Von den Gebäuden der Stadt waren 45 Prozent schwer und 14 Proz. leicht beschädigt. Nur jedes sechste Haus blieb unversehrt.

Starke Beschädigungen infolge der Luftangriffe wies ebenfalls die städt. Badeanstalt auf, an deren wieder Inbetriebnahme vorerst nicht zu denken war.

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1945

Amerikaner und Engländer marschieren am 12. April in unsere Stadt ein.

Witten, nunmehr unter britischer Besatzung hatte seinen Tribut gezollt, der auch dem Sport Opfer abverlangte. So bestanden zunächst keine Möglichkeiten, das Vereinsleben wieder aufzunehmen, das für den sportlichen Bereich die Reglementierung der „Direktive 23“ galt.

 

 Die Wittener Schwimmer erfuhren insoweit erschwerende Auflagen, da sich ihre sportlichen Ambitionen auf die Mitgliedschaft eines Großvereins beschränken mussten. SCW 84 und SVW bildeten darauf hin die Schwimmabteilung des VfL Witten 07, dessen Vereinsführung ihnen aber weitestgehende Selbständigkeit gewährte.

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1946

Aus den zaghaften Anfängen bildeten sich im Verlaufe des Jahres erste Kontakte mit anderen Schwimmvereinen, die an einer wieder Aufnahme der sportlichen Beziehungen mit den Wittener Schwimmkameraden großes Interesse zeigten. Insbesondere die Suche nach geeigneten Übungsstätten stellte das Hauptproblem der jungen Abteilung dar.

Neben den jahreszeitlich bedingten Möglichkeiten, - das Annener Freibad hatte dem Bombenhagel widerstehen können – sollte witterungsunabhängig ein kontinuierlicher Riegen- und Wettkampfbetrieb Gestaltung finden; dem konnte das städt. Hallenbad nicht mehr gerecht werden.   

Dach und Obergeschoß waren vollkommen zerstört.

Berechnungen zufolge sollten sich die Renovierungskosten auf eine Million DM belaufen, bei einem Wiederaufbauwert von 25 Prozent eine immens hohe Summe.

Zwar kamen sie Stadtväter dem Badebedürfnis der Bevölkerung insoweit entgegen, indem man das Provisorium des „Ruinenschwimmens“ einrichtete, einem Kuriosum aus Hallenbadschwimmen unter freiem Himmel, welchem aber aus baupolizeilichen Gründen im September 1949 die Erlaubnis versagt wurde.

 Die in der Zwischenzeit angeknüpfte Freundschaft zu den Schwimmern des SpV Boele-Kabel bot der Wittener Schwimm – Abteilung vorerst einen Ausweg aus der Misere. In kameradschaftlichem Einvernehmen stellte die Hagener Vereinigung einen Teil ihrer Übungsstunden zur Verfügung, was von den Wittener Aktiven dankbar genutzt wurde. Siese nachbarschaftliche Hilfe sollte über 10 Jahre in Anspruch genommen werden müssen und den sportlichen Betrieb der Wittener Schwimmer weitestgehend bestimmen. 

Auch im Verbandsgebiet sollte ein Neuanfang Übersicht und Ordnung bringen.

Den ruhmreichen Gau IX des Reichsbundes gab es nicht mehr, doch eine Neubelebung sportlicher Verbandsarbeit klang illusorisch. Mut und Courage bewiesen die südwestfälischen Schwimmvereine, als sie sich am 11. Mai d.J. in Schwerte, entgegen der Direktive 23 der Militärregierung des britischen Kontrollgebietes, zu einer Interessengemeinschaft zusammenschlossen. 

Dem Beispiel anderer folgend gab es bald im gesamten Bereich Nordrhein-Westfalens wieder schwimmsportliche Fachorganisationen; die Vorläufer des heutigen „Westdeutschen Schwimm-Verbandes“ (WSV)

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1947

Nach teilweiser Aufhebung der militärischen Einschränkungen trafen sich am 8. Februar in Hamm die Delegierten von 92 Vereinen und beschlossen die Gründung des „WSV“, welcher an Stelle der früheren zentralistischen Gliederung des alten Systems als nunmehr „landsmannschaftlich gebundener föderalistischer Landesverband“ trat. Im selben Jahr vollzog sich die Gründung der „Deutschen Arbeitsgemeinschaft Schwimmen“.

 

 

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1949

Die „Deutschen Arbeitsgemeinschaft Schwimmen“ wird zum „Deutschen Schwimmverband umbenannt.

 

 


 

1951

Deutsche Meisterschaften in Lüdenscheid:

H. Koch belegt in der Seniorenklasse den 3. Platz im 50 m Brustschwimmen

Am 23. Mai gründeten die Schwimmabteilung des VfL Witten 07 sowie ein größerer Kreis alter Mitglieder des SCW 84 und SVW 09 die Schwimmvereinigung 1884/1909

 Protokoll

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1952

 Die Schwimmvereinigung spielt in der Landesliga.

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Deutsche Meisterschaften in Berlin: In der Seniorenklasse siegen H. Ruhfus über 100 m Rücken und H. Koch über 50 m Brust.

Bezirksmeisterschaften in Witten: Es siegt die 3 x 50 m Senioren – Staffel mit H. Koch, H. Ruhfus und P. Thimm.

Die erste Jahres Hauptversammlung am 23. Januar verzeichnete mit Stolz das Anwachsen des Mitglieder Stammes von 78 im Mai 1951 auf 228.

Von der im März stattfindenden Jahrestagung des Bezirks Arnsberg im WSV kehrten die Wittener Schwimmkameraden Hans Koch als Bezirksvorsitzender, sowie Heinz Ruhfus als 2. Bezirks Schwimmwart aus Bochum zurück.   

Am 7. und 8. Juni konnten im Freibad Annen die Bezirks Meisterschaften ausgerichtet werden, die bei 17 Grad Wassertemperatur einen nachhaltigen Eindruck bei den Aktiven hinterließ.  

An gleicher Stelle begrüßte die Schwimmvereinigung 1884 / 1909 zehn Tage später die schweizer Gast Mannschaft des Schwimmklubs Horgen. ( http://www.schorgen.ch/content/view/166/72/ ) Die Eidgenossen gaben den Wittenern das Nachsehen und siegten im Wasserball mit 13:3 Toren bzw. entschieden den Clubkampf mit 6:4 Punkten zu ihren Gunsten. Alle schwimmsportliche Arbeit konnte aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass die Wittener Schwimmfreunde ihr Hallenbad vermissten. 

Am 17. Dezember wird das Stadtbad in Bochum im Rahmen eines feierliche Aktes eingeweiht.

Die „Wittener“ müssen derweil noch fast sechs Jahre auf diesen Augenblick warten.

 

 

 

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1953

 Bezirksmeisterschaften VoW in Wanne – Eickel:

Hansen wird Bezirksmeister über 100 m Rücken

Klaus Karmann wird Bezirksmeister über 100 m Brust.

In der Liste der schnellsten Vereine ohne Winterbad ist die SVW 84/09 gleich vier mal aufgeführt:

Herren:

10 x 50 m Kraul mit: Rüßler, Ruhfus, Thimm, Witt, Schlodinski,Wellerdieck, Fritz Helbert, Schmalz und Koch.

4 x 50 m Rücken mit: Rüßler, Ruhfus, Schmidt und Schmalz.

10 x 50 m Brust mit: Rüßler, Ossenberg, Helbert, Ruhfus, Tillbeck, Wellerdieck, Höffken, Karmann, Bensmann und Koch.

Damen:

6 x 50 m Brust mit: Hansen, Henz, Schlickau, Fischer, Ernst und Koch.

 

 

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1954

 Oskar Rüßler wird in die westfälische Wasserballmannschaft berufen

Deutsche Seniorenmeisterschaften in Bad Kissingen: H. Koch siegt über 50 m Schmettern

Bezirksmeisterschaften in Lüdenscheid: H. Koch siegt über 50 m Brust und 50 m Kraul, H. Ruhfus über 50 m Rücken.

 

Bezirksmeisterschaften in Klasfeld – Geisweid:

 

 

Siege in den Staffeln:

4 x 100 m Kraul männlich mit: Rüßler, Ruhfus, Helbert, Schröder.

4 x 100 m Lagen männlich mit: Ruhfus, Ossenberg, Karmann und Rüßler.

4 x 50 m Kraul weiblich mit: A.u.D. Hansen, Schlickau und Wollenschläger.

 

 

 

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1955-

 Bezirksmeisterschaften in Iserlohn:

Siege von:

 

 

A. Hansen über 100 m Rücken

H. Koch über 50 m Schmettern und 50 m Kraul

4 x 100 m Lagen weiblich mit: A. Hansen, K. Reinecke, R. Spelsberg und E. Schlickau.

4 x 100 m Lagen männlich mit: O. Rüßler, B. Knies, K. Karmann, F. Helbert.

 

 

 

Südwestfälische Juniorenmeisterschaften in Hagen - Haspe:

Es siegten:

I. Pritzkow ( 200 m Brust ) und Klaus Karmann ( 200 m Brust und 100 m Schmetterling )

Bezirkshallenmeisterschaften in Lünen:

Sieg von Oskar Rüßler über 100 m Kraul und 100 m Rücken

Deutsche Meisterschaften in Lemgo:

H. Koch wird deutscher Seniorenmeister über 100 m Schmettern

Westdeutsche VoW – Meisterschaften in Bielefeld:

3. Platz der 4 x 100 m Lagenstaffel weiblich mit:

A. Hansen, I. Koch, R. Spelsberg und E. Schlickau

2. Platz der 4 x 100 m Lagenstaffel männlich mit:

Rüßler, Knies, Karmann, Fritz Helbert.

Nach vielem Hin und Her erfolgte im Oktober auf dem Trümmer Grundstück in der Gerichtsstraße der erste Spatenstich zum Neubau eines Hallen Schwimmbades. Mit der Konstituierung des Hallenbad Bauvereins vom 16. Dezember setzte sich eine gemeinnützige Körperschaft aus allen Kreisen der Bevölkerung zusammen, deren Ziel es war, in Zusammenarbeit mit anderen Interessenten, die finanzielle Grundlage für die Errichtung eines Hallenbades in Witten zu schaffen.

Der Mindestbeitrag für Einzel- und Korporationsmitglieder betrug 5,00 DM jährlich.

 

 

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1956

 Südwestfälische Meisterschaften in Wanne – Eickel:

100 m Rücken weiblich: 1. A. Hansen

100 m Schmettern weiblich: 3. R. Spelsberg

100 m Kraul weiblich: 3. E. Schlickau

100 m Kraul männlich: Fritz Helbert

 

Westdeutsche Hallenmeisterschaften in Bielefeld:

Die 4 x 100 m Lagenstaffel der Damen erringt den dritten Platz.

Im März zählt der Hallenbad Bauverein bereits 200 Einzel- und 8500 korporative Mitglieder, die mit einer Spendeneinlage von 53.000,00 DM aufzuwarten wussten. 

Mit der Hallenbad Lotterie vom 31.08. bis 10. Oktober `56 gab auch das Gros der Bevölkerung ihrem Interesse am Hallenbad Bau Ausdruck.

Die in 42 Tagen verkauften, sage und schreibe 630.000 Lose verhalfen zu einem Reingewinn von 126.214,11 DM, welcher zusammen mit Spenden und Beiträgen den Verein in die Lage versetzten der Stadt Witten einen Scheck i.H.v. 200.000,00 DM zu überreichen. 

Das Schwimmfest Wittener Sportler, am 12 August im Freibad Annen bewies, das auch die SVG Witten 84/09 ihr Scherflein zum Wiederaufbau des Hallenbades beitragen wollte. Im Rahmen eines Clubkampfes zeigten u. A. auch Turner, Ringer, Boxer etc. in den Staffel Wettbewerben ihr schwimmerisches Können. Darbietungen der Kanuten und Rettungsschwimmer der DLRG rundeten das Programm ab, dessen Reinerlös man dem Hallenbad – Bauverein zur Verfügung stellte.

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1957

Bezirkshallenmeisterschaften in Lüdenscheid:

Oskar Rüßler 50 m Rücken 1. Platz bei den Senioren

H. Hansen 50 m Rücken 2. Platz bei den Senioren

Oskar Rüßler 50 m Schmettern und 50 m Kraul Platz 2

 

Südwestfälische Meisterschaften ( VoW ) in Linden – Dahlhausen:

Klaus Karmann Sieger über 200 m Brust und Zweiter über 100 m Schmettern

 

Angeregt durch den erfolgreichen Los Verkauf in 1956 wurde in der Zeit vom 26. April bis 6. Juni eine zweite Serie aufgelegt, die mit 420.000 verkauften Losen einen Reinertrag von fast 85.000,00 DM sicherte. Die Übergabe von weiteren 117.739,70 DM erfolgte am 30. April 1958. Somit brachte der Verein in den zweieinhalb Jahren seines Bestehens 317.739,77 DM für den Hallenbad Bau auf, eine Summe, mit der man das erste Hallenbad 1911 ohne städtische Mittel hätte bauen können.

 

 

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1958

 Beim ersten Vergleichs Wettkampf im Wittener Hallenbad wird der westdeutsche Rekord ( VoW ) über 4 x 100 m Brust der Herren mit der Zeit von 5:29,3 Min. um 6 Sekunden verbessert, beteiligt waren: Klaus Karmann, Gerling, Ossenberg und Reinecke.

Bezirksmeisterschaften in Unna: Es siegt die 4 x 100 m Bruststaffel der Herren mit Ossenberg, Gerling, Kirch und Reinecke

Am 26. Juli wird nach fast 3 jährigen Bauarbeiten, 61 Sitzungen des Rates und seiner Ausschüsse das neue Hallenbad im Rahmen einer festlichen Veranstaltung seiner Bestimmung übergeben.

 

 Das berichtet die Presse

 

Das erste Hallenschwimmfest der Schwimmvereinigung 1884/1909 nach dem II.WK (Weltkrieg) am 18. Oktober bot der Bevölkerung hervorragenden Sport, wobei die Wittener Schwimmer den Clubkampf für sich entscheiden konnten und Vereine wie Hellas Dortmund, Linden – Dahlhausen, Wiking Herne, SF Unna und SV Lünen 08 auf die Plätze verwiesen .

 

Andere Darbietungen, wie die Kölner Springerschule, das Wasserballett der Osnabrücker Nixen sowie ein Wasserballspiel zwischen Rote Erde Hamm gegen SSF Barmen zeugten von hohem Können der Aktiven und trugen zum vollen sportlichen und gesellschaftlichen Erfolg der Veranstaltung bei.

 

Die Wittener Schwimmer erhielten eine Trainingstätte nach Maß. Die so lange gewährte Gastfreundschaft der Schwimmfreunde von Boele – Kabel sollte nunmehr der Vergangenheit angehören.

 

In mehr als zehn Jahren konnten 67.200 Aktive ohne Unfall nach Hagen und zurück befördert werden. Die dabei zurückgelegte Strecke, per Omnibus, entspricht in etwa der Länge des Erdumfanges (ca. 40.000 Km)

Die wahrlich aufopfernde Arbeit jener Mitglieder, die für den reibungslosen Ablauf dieser Übungsabende Sorge trugen, fand ihren Lohn u. A. darin, dass die SVG Witten 84/09 als Verein ohne Winterbad (VOW) über Jahre hinweg zu den erfolgreichsten in ihrer Klasse zählte.

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1959

Südwestfälische Hallenmeisterschaften in Soest: Ch. Schröder gewinnt die 100 m und 200 m Freistil

Bezirks Besten Wettkämpfe in Soest : Es siegt die 4 x 100 m Bruststaffel der Damen mit: S. Krüger, R. Gundlach, K. Reinecke und Ch. Schröder

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Südwestfälische Meisterschaften in Fröndenberg:

Mit 2 Siegen über 100 m und 200 m Kraul und 2 zweiten Plätzen über 100 m Schmetterling und 400 m Kraul ist Christel Schröder die erfolgreichste Teilnehmerin.

 

In der Wasserball Winterrunde des Bezirks Südwestfalen wird die Schwimmvereinigung Bezirksmeister mit der Mannschaft:

Hahn, Bernsmann, Wellerdieck, Fritz Helbert, Machill, Karmann, Rüßler, Ossenberg, Dieler, Sibinski.

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Der Jugend ein Ansprechpartner zu sein, ihr neben Wettkämpfen und Training attraktive Freizeitangebote zu bieten, galt von jeher als eines der Hauptaugenmerke des Vereins. Neben Wanderungen, Besichtigungen, bunten Nachmittagen, Partys, Feten etc. stand wiederum im Jubiläumsjahr 1959 eine Ferienreise nach Prien am Chiemsee vom 21. Juli bis 7. August im Veranstaltungskalender der Schwimmvereinigung, die unter Anleitung erfahrener Betreuer zu einem Erlebnis par excellence avancierte. 

Am 8. November wird der Festakt zur 75 Jahrfeier der Wittener Schwimmer eingeleitet, anlässlich dessen sich „Größen“ aus Sport und Politik ein Stelldichein im „ Wittener Hof“ gaben.

 Einladung

 

Das Jubiläumsschwimmfest, das um 16:00 Uhr im Hallenbad begann, stand unter dem Zeichen freundschaftlicher Begegnung zwischen den deutschen Schwimmern und den niederländischen Gästen vom „ Enschede Zwem-Club“.

Neben spannenden Kämpfen mit den Gastmannschaften zogen Wasserreigen, Kunstspringen und Wasserball die zahlreich erschienenen Zuschauer in ihren Bann.

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1960

Westdeutsche Jugendmeisterschaften in Essen – Dellwig: H. Höhle wird westdeutsche Jugendmeisterin über 100 m Freistil in ( 1:18,3 )

V. Hansen belegt den 4. Platz über 100 m Rücken.

Bezirksmeisterschaften in Lünen:

Es gewinnt:   

Ch. Schröder mit 100 m Schmetterling.

4 x 100 m Kraul weiblich mit K. Höhle, M. Höse, R. Hilgemeier, Ch. Schröder.

4 x 100 m Brust weiblich mit: S. Krüger, D. Hemke, M. Höse, Ch. Schröder

Südwestfälische Jugendmeisterschaften in Lünen:

Doppelsieg im Kunstspringen durch N. Riemann (1.Platz) und E. Jakobi (Platz 2)

Südwestfälische Kinder- und Juniorenmeisterschaften in Lünen:

Es siegten:

Ch. Schröder 100 m Kraul Juniorinnen, Käthe Höhle über 100 m Kraul und 100 m Schmetterling der Mädchen, Ch. Schröder 100 m Delfin Juniorinnen, Volker Hansen über 100 m Rücken Knaben.

In der Winterrunde gehört die Wasserball Mannschaft zur Spitzengruppe der westfälischen Landesliga und belegt mit 8 Siegen, 3 Niederlagen und zwei Unentschieden den 3. Platz.

In der Sommerrunde wird die Mannschaft verjüngt und spielt in der B- Klasse des Bezirks.

 

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1961

Weltspiele der Gehörlosen in Helsinki: Marita Höse erringt 2 Goldmedaillen über 200 m Brust und 100 m Kraul sowie 1 Silbermedaille über 100 m Rückenschwimmen.

Die Damenmannschaft erringt die Mannschaftsmeisterschaften der 2. Klasse des gesamten Bundesgebietes.

Am Erfolg waren beteiligt: R. Hilgemeier, K. Höhle, A. Hansen, M. Höse, S. Krüger, E. Werbeck, B. Bohnholtzer und Ch. Schröder

 

Bezirksjugendmeisterschaften in Unna:

Es siegten bei der weiblichen Jugend:

K. Höhle 400 m Kraul und 100 m Schmetterling.

R. Hilgemeier 100 m Rücken.

B. Bohnholtzer im Kunstspringen und die 4 x 100 m Lagenstaffel der männlichen Jugend mit K. Goldbach 100 m Schmettern.

 

Bezirksmeisterschaften in Werdohl: 

Erfolgreich waren R. Hilgemeier über 100 m Rücken sowie die 4 x 100 m Lagen- und die 4 x 100m Rückenstaffel der Damen.

Es siegten bei der weiblichen Jugend:

K. Höhle über 100 m Delfin und R. Hilgemeier über 100 m Rücken.

Bei der männlichen Jugend: K. Goldbach über 100 m Schmetterling.

 

Die Jugend Wasserballmannschaft gewinnt in einem Turnier in Iserlohn als bezirksbeste Mannschaft.

In der Winterrunde 60 / 61 belegt die Wasserball Mannschaft den 3. Platz. Im Sommer ist sie jedoch vom Pech verfolgt und belegt nur

 Platz neun.

Die Stiftung des Wanderpreises für den erfolgreichsten Lagenschwimmer führte im Mai zur erstmaligen Austragung der vereinsinternen Meisterschaften der Schwimmvereinigung, deren Modus bis heute beibehalten wird.  

Im August d. J. kehrte die 15jährige Wittener Schwimmerin Marita Höse mit zwei Gold- und einer Silbermedaille von den IX Weltspielen der Gehörlosen aus Helsinki, Finnland zurück, Eine Leistung, mit der sie ihrer Heimatstadt und der Schwimmvereinigung viel Ehre bereitete. 

Die internationale Wasserball Begegnung zwischen einer „ Westdeutschen Auswahl“ und der jugoslawischen Mannschaft POSK Split demonstrierte am 20. November 61 im Stadtbad Witten das hohe technische und spielerische Können der Gäste von der Adria.

 

 

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1962

Südwestfälische Jugend Hallenmeisterschaften in Hagen – Haspe: R. Hilgemeier siegt über 100 m Rückenschwimmen der Herren.

In der Winterrunde der Bezirksliga 61/62 belegt die Wasserballmannschaft den 3. Platz; ebenso in der Winterrunde.

 

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1963

 Südwestfälische Jugendmeisterschaften in Unna: Roger Branscheidt wird Doppelmeister über 10 und 200 m Brustschwimmen

Ein Wasserball Turnier in Werdohl zum Aufstieg in die Landesliga kann ungeschlagen gewonnen werden, damit ist der Aufstieg geschafft.

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Westdeutsche Jugend Meisterschaften in Castrop Rauxel: Roger Branscheidt belegt den 3. Platz über 200 m Brust

 

 

 

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1964

Einstufungsschwimmen ( Kraul ) in Dortmund: Siege für R. Branscheidt, M. Höhse und P. Bauer

Einstufungs- Schwimmen ( Rücken und Delfin ) in Dortmund:

Es gewannen:

R. Hilgemeier 100 m Rücken und D. Bormann 10 m Schmetterling

Einstufungsschwimmen ( Brust ) in Dortmund: D. Bormann gewinnt im 100 m Brustschwimmen der Herren.

 

Südwestfälische Jugend Meisterschaften in Unna: R. Branscheidt erreicht über 200 m Brust den 2. Platz

 

Südwestfälische Meisterschaften in Hagen: R. Branscheidt wird über 100 m Brust Dritter.

 

Die Wasserball Mannschaft verpasst nur knapp den Aufstieg in die 2. Liga. Das entscheidende Spiel gegen Wethmar ging mit 5:2 verloren.

Es spielten:

Wagner, Hansen, Dellbrügge, Gerling, Karmann, Sibinski, Weber, Fritz Helbert.

Die Schwimmer aus der französischen Partnerstadt Beauvais konnten am 16. Mai begrüßt werden.

 

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1965

 Gehörlosen Wettspiele in Washington, Vereinigte Staaten Amerikas: W. Kiesel wird als Mitglied der 4 x 200 m Freistil Staffel Fünfter und über 1500 m Kraul Neunter.

Südwestfälische Schülermeisterschaften: P. Bauer 100 m Kraul 2. Platz und Delfin 3. Platz.

Wasserball: In der Winterrunde der Landesliga kann ein guter 2. Platz erreicht werden. In der Sommerrunde liegt die Mannschaft im Mittelfeld.

 

 

 

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1966

Südwestfälische Meisterschaften in Weidenau: Michael Lohaus erringt über 100 m Brust den 1. Platz.

Südwestfälische Meisterschaften in Neheim Hüsten: Wolfgang Lohaus erkämpft sich im 200 Brustrennen den 3. Platz

Die Wasserballer der Schwimmvereinigung gewinnen in der Winterrunde die Meisterschaft in der Landesliga.

 

 

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1967

Südwestfälische Meisterschaften in Ennepetal: W. Kriesel schwimmt neuen deutschen Gehörlosen Rekord mit 1500 m Kraul.

Deutsche Gehörlosen Meisterschaften: W. Kriesel wird Deutscher Meister über 400 m Kraul und Vizemeister über 200 m in derselben Disziplin.

Gehörlosen Europameisterschaften in Stockholm: W. Kriesel schwimmt einen neuen deutschen Rekord über 1500 m Kraul, über 400 m Kraul und in der 4 x 100 m Lagenstaffel erringt er den 5. Platz.

Wasserball: Der Meistertitel in der Winterrunde kann ohne einen Punkt abzugeben erfolgreich verteidigt werden.

 

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1968

Deutsche Gehörlosen Meisterschaften in Stuttgart: W. Kriesel feiert seinen größten Erfolg. Er wird drei mal Deutscher Meister über 200 m Lagen, 400 und 1500 m Freistil mit jeweils neuem deutschen Rekord, zweiter mit 200 m Rücken und Dritter über 100 m Freistil.

Südwestfälische Schüler Meisterschaften in Dortmund Eving: M Marquardt siegt über 50 m Rücken.

Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften: R. Marquardt gewinnt die 50 m Rückendistanz und wird Zweiter über 50 m Freistil und 50 m Delfin.

Wasserball: In der Sommerrunde ist die Mannschaft stark Ersatz geschwächt und muss gegen den Abstieg kämpfen.

 

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1969

Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften: Athleten der Schwimmvereinigung belegen fünf mal den ersten Rang und 2 x den zweiten Platz.

Westdeutsche Jahrgangs Meisterschaften: M.Marquardt 3. Platz mit 50 m Delfin und 2. Rang mit 800 m Freistil.

Deutsche Gehörlosen Meisterschaften: W. Kriesel siegt über 400 und 1500 m Freistil mit neuer Bestzeit und belegt auf der 400 m Lagenstrecke den zweite Platz.

 

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1970

Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften: Es wurden drei 2. Plätze und sieben mal Bronze gewonnen

In der Deutschen Besten Liste wird R. Marquardt über 200 m Rücken auf dem neunten Platz geführt.

 

Die Jugend Wasserballmannschaft wird neu gegründet:

Bei dem ersten ausgetragenen Gustav – Bohne – Wanderpokal erreicht die Jugendmannschaft mit Bärenklau, Hoepner, Böhme, Klein, Blessing, Döring, Gundlach, Baumann, Semmler und Marquardt den zweiten Platz.

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1971

Es werden 10 neue Vereinsrekorde geschwommen, wobei die 100 m Freistil zum ersten mal unter eine Minute gelingen. H. Haarmann verbessert den Vereinsrekord auf 0:59,8

 

Südwestfälische Jahrgangsmeisterschaften: 6 Gold, sechs Silber- und 14 Bronzemedaillen werden gewonnen.

 

Westdeutsche Jahrgangs Meisterschaften in Wattenscheid: Die Geschwister Sabine und Reinhard Marquardt ( 200 m Delfin ) können jeweils den 3. Platz erringen.

 

Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften in Dortmund und Altena: Sabine Marquardt gewinnt eine Gold- und zwei Bronzemedaillen. Gesamtergebnis: 4 x Gold, 6 x Silber, 8 x Bronze.

 

Die Wasserballer führen die Winterrunde mit drei Punkten Vorsprung an und können bis 1976 in der Südwestfalen Liga verbleiben.

Vom 1. November an bildeten die Wettkampf Mannschaften der Schwimmvereinigung sowie die Schwimmabteilung der Sport Union Annen eine zentrale Wettkampf Gemeinschaft; die „Startgemeinschaft" Witten. ( STG ) Diese überaus erfolgreiche Kooperation beider Vereine sollte bis zum März 1982 andauern und eine leistungssportliche Förderung der Wittener Schwimmer darstellen.

Spieler der Mannschaft waren:

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1972

In der Besten Liste des Bezirkes Südwestfalen werden die Wittener 27 mal aufgeführt.

Bei den südwestf. Jahrgangs Meisterschaften erringen die Wittener Schwimmer 4 x Gold, fünf mal Silber und 13 Bronzemedaillen.

Bei den Westdeutschen Jahrgangs Meisterschaften wurden 2 x dritte Plätze belegt.

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Die Spiele der XX. Olympiade bestimmten 1972 das sportliche Geschehen der Welt. Sie warfen insofern ihren Glanz auf Wittens Schwimmsport, indem Oskar Rüßler und Helmut Hansen, der Einladung des DSV folgend, als Kampfrichter nach München berufen wurden; Ehre und Auszeichnung zugleich für die verdienstvollen Kameraden der Schwimmvereinigung.

 

Die Stadtauswahl der Schwimmer nahm vom 17. bis 19. März an einem Vergleichskampf in Berlin teil. Neben dem Besuch des „Ostsektors" sammelten die Aktiven viele weitere Eindrücke von der Stadt an der Spree.

 

Einer Einladung der „Alkmarsche Waterratten" folgend startete die STG ( Startgemeinschaft Witten ) am 14. und 15. Oktober in den Niederlanden, wo ein Gang über den berühmten Käsemarkt ebenso auf dem Programm stand wie die Besichtigung der niederländischen Polder

 

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1973

 Bei den südwestfälischen Jahrgangs Meisterschaften werden 60 Medaillen gewonnen.

 

Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften in Siegen: A. Pfeil wird 3 x Meisterin mit 100 m Rücken, 200 / 400 m Lagen und belegt drei mal den zweiten Platz. Ch. Koch wird Meister über 100 m Delfin.

Gesamtergebnis: 4 x Gold, 9 x Silber, 12 x Bronze.

 

Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften in Werdohl und Plettenberg: A. Pfeil erkämpft 3 x Gold über 100 / 200 m Rückenschwimmen und 200 m Lagen; 1 x Silber mit 200 m Freistil; 1 x Bronze auf der 100 m Delfin Strecke. S. Marquardt gewinnt 2 x Gold über 100 / 200 m Rücken; 1 x Bronze mit 200 m Lagen.

Helbert erzielt 1 x Gold über 200 m Lagen; 2 x Silber über die 100 u. 200 m Rückendistanz.

 

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1974

Südwestfälische Meisterschaften: U. Schubert wird über 100 m Rücken mit 1:15,0 Meisterin und belegt über 200 m Rücken den 3. Platz.

 

Westdeutsche Jahrgangs Meisterschaften in Duisburg: U. Schubert wird Zweite über 100 m Rücken und Dritte mit 200 m, gleiche Disziplin. T. Pätzold belegt Platz 2 über 200 m Brustschwimmen. Beide nehmen an den Deutschen Jahrgangs Meisterschaften in Berlin Teil.

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Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften:

Es siegten:

U. Schubert auf der 100 und 200 m Rückenstrecke.

T. Pätzold über 20 m Brustschwimmen

R. Potthoff über 100 m Brust

A. Ridder über 200 m Delfin.

 

 

Altersgruppen – Meisterschaften in Luxemburg: Gewonnen wurden drei Silbermedaillen von:

U. Schubert 100 m Rücken

T. Pätzold 100 m Brust

I. Kemmer 100 m Brust

 

Reichlich internationales Wettkampfgeschehen wurde den Aktiven in 1974 geboten. Im Februar begrüßten Wittens Schwimmer die Gäste aus Maastricht und konnten bei dieser Begegnung mit den Niederländern leider nur als zweiter Sieger die Halle verlassen.

Aktiver aller Altersklassen waren am 15. September gefordert, als die SVG 84/09 das erste Gedenkschwimmen zu Ehren ihres verstorbenen Clubkameraden Oskar Rüßler veranstaltete.

Dieses Pokalschwimmen, das sich seitdem im jährlichen Turnus wiederholt, findet immer größer werdenden Zuspruch bei zahlreichen Vereinen des WSV.

 

Der Schwimmer – Ball vom 30. Novenber krönte die Festlichkeiten zum 90 jährigen Bestehen der Wittener Schwimmbewegung. Über 300 Personen fanden sich ab 20:00 Uhr in den Räumen des Parkhauses Hohenstein ein und erlebten eine Veranstaltung voll guter Laune.

Der Vorstand der Schwimmvereinigung im Jubiläumsjahr

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1975

Durchgang zu den Deutschen Manschafts Meisterschaften in Unna: Die Staffeln der männlichen Jugend qualifizieren sich für den westdeutschen Endkampf in Bonn.

 

 

Stadtmeisterschaften in Witten: Erstmals bleiben zwei Teilnehmer der STG unter einer Minute: Andre Frigge 0:59,7 und M. Günzel mit 0:59,9

 

 

Internationales Schwimmen in Bergkamen: T. Pätzold siegt über 200 m Brustschwimmen der Männer.

 

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1976

Südwestfälische Prüfungs- Wettkämpfe der Jahrgänge 1965 und jünger: R. Köhler siegte über 100 m Delfin und wurde auf der 100 m Bruststrecke Zweiter.

 

Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften in Plettenberg: Sieger waren R. Köhler über 200m Brust und Ch. Koch über 100 m Delfin.

 

Wasserball: Aufstieg in die Verbands Liga ( frühere Landesliga ) mit Frigge, Hansen, Engelbrecht,Sibinski, Hölter, Baumann, Gundlach, Brückner, Marquardt, Schmidt und Bornemann.

Einen weiteren Höhepunkt für alle Schwimmsport Begeisterten Wittener brachte die Einweihung des modernisierten Annener Freibades am 16. Mai 76.

Nach 18 – monatiger Umbauzeit stellte sich den ca. 10.000 Menschen eine herrliche, landschaftlich gestaltete Sport – und Naherholungsstätte vor, die auch im technischen Bereich allen Anforderungen der Zeit entspricht. Neben dem 50 m langen Schwimmbecken mit acht Wetkampfbahnen bieten ein Nicht – Schwimmerbecken noch größeren Ausmaßes, ein Plansch-, ein Sprungbecken sowie weiträumige Rasenflächen allen Altersstufen entsprechende Sport- und Erholungsmöglichkeiten.

Bei der Eröffnungsveranstaltung bot sich den Besuchern ein buntes Programm. Neben einem Wasserballspiel, Schauvorführungen von DLRG und Feuerwehr begeisterten die Darbietungen zweier Wasserballette ebenso wie die Schwimmwettkämpfe und das Schauspringen.

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1977

Bezirks Jahrgangs Meisterschaften in Dortmund und Plettenberg: Ch. Koch 1. Platz über 200 m Delfin; T. Pätzold 2. Platz über 100 m und 3. Platz über 200 m Brust. R. Köhler 1. Platz über 100 m und 3. Platz über 200 m Brustschwimmen.

 

Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften in Werdohl und Plettenberg: Ch. Koch 1. Platz 100 m und 3. Platz über 200 m Delfin. K. Sticht 1. Platz über 100 m Delfin und 3.Platz mit 100 m Freistil. R. Köhler 1. Rang über 200 m sowie 3. Platz über 100 m Brustschwimmen.

  

Wasserball: Die erste Mannschaft steht in der Verbands- Liga auf dem 3. Platz. Die zweite Mannschaft steigt in die Südwestfalenliga auf.

 

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1978

Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften in Siegen: Ch. Koch 100 m Delfin 2. Platz mit 1:05,5 Min. H: Bongers 100 m Brust in 1:18,2 auf den zweiten Platz.

 

Südwestfälische Mannschafts- Meisterschaften der Jugend in Bochum: in der Altersklasse E ( 1969 und jünger ) belegten den 1. Platz – alle fünf Staffeln wurden gewonnen - : Antje Möller, Ute Bisping, Claudia Ziemer, Ilka Gerling, Stephanie Schwarz.

  

 

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1979

Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften: Siege durch U. Bisping über 100 m Brust und K. Fromme über 100 m Rückenschwimmen.

 

Südwestfälische Meisterschaften: Chr. Koch wird Zweiter über 1500 m Freistil und stellt einen neuen Stadtrekord auf.

 

Wasserball: Nach zwei Jahren schafft die erste Mannschaft ohne Niederlage im Aufstiegsturnier den Aufstieg in die Oberliga West.

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1980

Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften: Ch. Koch und Fr. Bongers werden Jahrgangsmeister über 100m Freistil. Gesamtergebnis: 2 x Gold, 16 mal Silber und 18 x Bronze.

 

Westdeutsche Jahrgangs Meisterschaften in Hagen: R. Köhler belegt im 200 m Brustschwimmen Platz drei.

 

Wasserball: die Mannschaft steigt wieder in die Verbandsliga ab.

 

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1981

 R. Köhler wird in den D – Kader aufgenommen.

 

Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften: Die Wittener Schwimmer belegten drei mal den 1. Platz mit U. Bisping über 100 / 200 Brust und Ch. Koch über 100 m Freistil. Darüber hinaus wurde 9 x der zweite Platz und 15 x Rang Drei erreicht.

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Westdeutsche Jahrgangs Meisterschaften: U. Bisping belegt über 200 m Brust den 3. Platz.

 

Nationales Jahrgangs Schwimmen in Plettenberg: U. Bisping, R. Köhler und Ch. Koch gewannen Ehrenpreise für die besten Leistungen.

 

Wasserball: Wiederaufstieg in die Oberliga nach einem Sieg im Entscheidungsspiel gegen den SV Brambauer mit 12:11 Toren.

 

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1982

In der Mannschafts- Meisterschaft der Bezirksklasse Südwestfalen belegte die Damen Mannschaft den ersten Platz und die Herren den zweiten Rang. Beide Mannschaften steigen in die Südwestfalenliga auf.

 

Südwestfälische Jahrgangs Meisterschaften: Erfolgreichste Schwimmerin war U. Bisping mit vier Titeln über die Brust- und Langstrecken. Weitere Ergebnisse: 5 x Silber, 5 x Bronze.

27. November 1982    

Jahrgangs Meisterschaften des Bezirkes Südwestfalen: U. Bisping (Jg. 70) wird Jahrgangsmeisterin über 100 / 200 m Brust und erhielt für ihre besonderen Leistungen einen Ehrenpreis.

 

Wasserball: Die 2. Mannschaft wird Meister in der Südwestfalen Liga, verzichtet aber auf den Aufstieg in die Verbands- Liga.

Die erste Mannschaft kämpft gegen den Abstieg aus der Oberliga.

 

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1983

 Nationales Schwimmfest Dortmund: Siege von U. Bisping über 200 m Brustschwimmen und 200 m Lagen und D. Bisping mit 200 m Brust.

 

Deutsche Schwimm Meisterschaften in Hannover: U. Bisping und M. Köhler qualifizieren sich für diesen Wettkampf und Belegten Platz 10 + 15

 

Wasserball: Viele Stammspieler verlassen die Mannschaft. dadurch muss mit einem Neuanfang in der Südwestfalenliga begonnen werden.

 

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1984

 Südwestfälische Meisterschaften: M. Köhler siegt über 200 m Brust.

 

Westdeutsche Jahrgangs Meisterschaften: Ute Bisping wurde über 100 m Brust Westdeutsche Jahrgangsmeisterin.

 

Wasserball: Eine neue Jugend Mannschaft wird aufgestellt die erfolgreich in der Jugendrunde spielt.

    

 

Vereinsrekorde

Stand: Juni 1984

Damen

100 m Freistil

Monika Köhler

1:04,1

200 m Freistil

Ute Bisping

2:23,3

400 m Freistil

Ute Bisping

5:05,7

800 m Freistil

Monika Köhler

10:58,2

1500 m Freistil

Ute Bisping

20:16,1

100 mBrust

Ute Bisping

1:19,0

200 m Brust

Ute Bisping

2:50,7

100 m Rücken

Monika Köhler

1:14,7

200 m Rücken

Monika Köhler

2:41,8

100 m Schmetterling

Monika Köhler

1:13,8

200 m Schmetterling

Ute Bisping

2:53,6

200 m Lagen

Ute Bisping

2:38,4

400 m Lagen

Ute Bisping

5:40,1

Herren

100 m Freistil

Klaus Sticht

0:56,5

200 m Freistil

Jörg Buddenhorn

2:08,0

400 m Freistil

Jörg Buddenhorn

4:40,1

800 m Freistil

Jörg Buddenhorn

9:40,1

1500 m Freistil

Jörg Buddenhorn

18:35,8

100 m Brust

Dirk Bisping

1:10,9

200 m Brust

Dirk Bisping

2:39,5

100 m Rücken

Klaus Sticht

1:04,1

200 m Rücken

Klaus Sticht

2:25,0

100 m Schmetterling

Klaus Sticht

1:03,9

200 m Schmetterling

Michael Günzel

2:38,3

200 m Lagen

Dirk Bisping

2:25,1

400 m Lagen

Rainer Köhler

5:26,8

    Vereinsrekorde heute

Stadt Meisterschaften Schwimmen am 15. und 16. November

 

01. September, der Verein feiert sein 100 jähriges Bestehen.

Es Gratulieren:

Das Programm zur Festwoche

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  • 1985 -

Vereins Meisterschaften Schwimmvereinigung  Witten 1884 / 1909

Die Vereinsmeister aus 1984 werden am 18. Februar 1985 ausgezeichnet.

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  • 1986 -

Die Wettkampf Mannschaft von 1986 / 1987

      

19. November 1986

Stadt Meisterschaften im Schwimmen

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  • 1987 -

Vereinsmeisterschaften

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Am 14. und 15. März Teilnahme am Internationalen Wettkampf in Reims, Frankreich

   

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